Eine komplexe Welt erfordert einen vielschichtigen Blick auf die Dinge. Ausschließlich eine ganzheitliche Diagnostik, die den jungen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen, mit seinen Sorgen, Wünschen und Zielen, mit seinen familiären, sozialen und gesellschaftlichen Lebensumständen berücksichtigt und integriert, kann die komplexen Zusammenhänge des aktuellen Geschehens erkennen und im therapeutischen Prozess beachten.

Bereits der Beginn der Diagnostik wirkt in der Regel wohltuend und heilend und läutet den ersten Schritt der Therapie ein.
Deshalb sprechen wir auch von Theragnostik (Petzold, 1995).

Im ausführlichen Erstkontakt mit Eltern und Kind werden zunächst Anlass und Problem des Kommens behandelt, die Vorgeschichte erhoben und bereits erste emotionale Entlastungen eingeleitet.
Anschließend wird die weitere Vorgehensweise besprochen. In der Regel folgt eine erweiterte Psychodiagnostik, die sich über zwei Termine erstreckt und mit dem Kind oder dem/der Jugendlichen alleine durchgeführt wird.

Je nach Fragestellung wird sowohl die emotionale Diagnostik als auch die Entwicklungs– und Leistungsdiagnostik in den Blick genommen:
Die umfangreiche Bandbreite meiner projektiven Testverfahren und die Spielbeobachtung vermitteln mir einen Eindruck vom innerseelischen Erleben des Kindes. Standardisierte Fragebögen geben Informationen zur Selbst– und Fremdbeurteilung und die zur Verfügung stehenden Leistungs- und Entwicklungstests können einen hilfreichen Aufschluss über schulische Fähigkeiten und den Entwicklungsstand des jungen Menschen vermitteln. So kann es gelingen, gemäß des tiefenpsychologisch fundierten Erkennens und Verstehens, im Auswertungsgespräch (Clearing) die Ergebnisse der erweiterten Psychodiagnostik zu besprechen und gemeinsam mit der Familie, die ressourcen- und lösungsorientierten Behandlungsschritte zielgerichtet in den Blick zu nehmen.
Bei Bedarf wird im Anschluss ein schriftlicher Auswertungsbericht der Familie zugesendet. Er fasst die Ergebnisse meiner Beurteilung zur Psychodiagnostik zusammen und beinhaltet die besprochenen Empfehlungen.

Heike Bühler, Integrative Kinder- und Jugendtherapeutin, Diagnostik und Behandlung

Kommt es zur Therapie, so bleibt auch hier die Stärkung der Selbstheilungskräfte des jungen Menschen mit seiner Familie und damit auch die Hilfe zur Selbsthilfe, stets oberste Prämisse. Resilienz ist dadurch erfahrbar.

Ich orientiere ich mich an der Kurzzeittherapie, einem Behandlungsangebot, das den Umfang von fünf Folgeterminen in der Regel nicht überschreitet.

Je nach Bedarf wird das Setting miteinander besprochen und flexibel gehandhabt in Form von :
• Einzeltherapie       • Familienberatung       • Elternberatung       • Kooperation mit weiteren Helfern im Umfeld.
Ausschließlich eine schriftliche Einwilligung der Eltern erlaubt den Kontakt zu weiteren Helfern.

Je nach Bedarf wird das Setting miteinander besprochen und
flexibel gehandhabt in Form

von :

• Einzeltherapie       • Familienberatung
• Elternberatung       • Kooperation mit weiteren Helfern im Umfeld.

Ausschließlich eine schriftliche Einwilligung der Eltern erlaubt den Kontakt zu weiteren Helfern.

Selbstverständlich kann auch der weitere Verlauf in größeren Abständen begleitet werden. Sollte jedoch ein intensiverer und längerer Behandlungsrahmen notwendig sein, so bespreche ich dies ausführlich mit der Familie und wir werden, ggf. im Rahmen einer Übergangsbetreuung, gemeinsam die passende Hilfe für das Kind finden.

Durch meine Ausbildung zur Integrativen Kinder-und Jugendtherapeutin und durch meine langjährige therapeutische Erfahrung im klinischen und ambulanten Arbeitsfeld, verfüge ich über ein reichhaltiges Repertoire an therapeutischen Methoden, die wichtige Impulse im entwicklungsförderlichen Prozess geben können und dazu befähigen:

• Gespräch und Austausch zu erleben        • Verständnis für sich und andere zu erlangen       • Ausdruck und Gestaltung zu finden
• Affekte zu regulieren       • Entspannung zu erlernen       • Handlungsschritte zu entwerfen und letztlich den richtigen
• Zeitpunkt für den erfolgreichen Abschluss der Therapie zu erkennen.